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Es wird ein heißer Sommer! Mit dem Anstieg von Spam zeichnen sich deutliche "Hot Spots" ab

Der globale Spam-Anteil hat im vergangenen Monat wieder ein neues Hoch erreicht. Nach Angaben von MessageLabs, weltweit führender Managed Service Provider für E-Mail-Sicherheit in Unternehmen, setzte sich auch im April ein unliebsamer Trend fort: Zwei Drittel der von MessageLabs gescannten 840 Millionen E-Mails waren E-Müll. Aber nicht alle Länder sind davon gleichermaßen betroffen. Anti-Spam-Gesetzen zum Trotz lassen sich mit den USA, Großbritannien, Deutschland, Australien und Hong Kong auffällige Spam-"Hot Spots" lokalisieren, wo 97 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens die Postfächer verstopfen. 47% aller Nachrichten, die deutsche E-Post-Empfänger erreichen, sind unerwünschte Werbe-Mails. Damit nimmt Deutschland Rang drei in der Hitliste der Spam-Opfer ein, knapp übertroffen von Großbritannien. Unangefochtener Spitzenreiter ist mit 83 Prozent die USA. Australien, die Niederlande und Hong Kong sind mit 32, 30 und 27 Prozent abgeschlagen.

Der deutschlandweite Anstieg von Spam-Mails kommt nicht von ungefähr, sondern folgt einem klaren Trend im englischsprachigen Raum, wo Internet- und E-Mail nach wie vor am stärksten genutzt werden. Mit der steigenden Akzeptanz des WWW geht auch ein verstärkter Umstieg auf High-Speed-Internet-Verbindungen wie zum Beispiel Breitband einher. Eine Untersuchung von Datamonitor ergab, dass bis 2006 mehr als 41 Millionen Haushalte in Europa Breitband-Verbindungen haben werden (verglichen mit gerade mal 10 Millionen im Jahre 2002). Ein erst kürzlich veröffentlichter Report von eMarketer und The Wall Street Journal ergab zudem, dass bereits 43 Millionen Amerikaner einen Breitband-Zugang nutzen. Darüber hinaus ist die Einstellung gegenüber Internet- und E-Mail-Nutzung in den Industrieländern entspannter, wo Online Shopping, Web Chats und Instant Messaging an der Tagesordnung sind.

"Der exponentielle Spam-Anstieg in den Maileingängen von Unternehmen und Privatnutzern ist direkt proportional zu der regionalen demographischen Entwicklung", so Mark Sunner, Chief Technology Officer bei MessageLabs. "Hinsichtlich der Internet- und E-Mail-Nutzung bietet die USA damit den größten Markt für Spammer. Und obwohl die USA mit 83% den deutlich höchsten Anteil an Spam-Mails ausweist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Großbritannien in vielleicht nur sechs Monaten und die asiatisch-pazifischen Länder in 12 Monaten die gleiche Zahl aufweisen. Man kann es auf dem Internet-Markt auch so ausdrücken: wenn die USA niest, bekommt der Rest der Welt eine Grippe", sagt Mark Sunner weiter.

"Jene Länder, in denen vor allem auch für die elektronische Kommunikation Englisch verwendet wird, werden für Spammer immer ein willkommenes Ziel sein, da eine gemeinsame Sprache die beste Voraussetzung für die effiziente Verbreitung von Spam-Mails ist. Daher ist es auch kein Zufall, dass die meisten Spam-Mails aus dem englisch-sprachigen Raum kommen. Die neuesten Zahlen zeigen allerdings, dass Spam weltweit zu einem immer größeren Problem wird und auch diverse Anti-Spam Gesetze den Anstieg der Müll-Mails nicht verhindern können", schließt Mark Sunner.

Quelle: www.messagelabs.com


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